Die Park-Landschaften vom Fürsten Pückler – Ausstellung in der Bundeskunsthalle, Bonn

Eine einfache Baumschule reichte ihm nicht, es musste schon eine Baumuniversität sein. Dort gelang es Herman Fürst von Pückler-Muskau erstmals, ausgewachsene Bäume zu verpflanzen. Er ließ sie auf einem speziellen lafettenartigen Fuhrwerk heranfahren und den Boden am neuen Standort „baumgerecht“ präparieren. So gelang es ihm, sein berühmt gewordenes Konzept der „Blickachsen“ schon bei der Anlage der Parks zu verwirklichen. Für die Landschaftsparks in Bad Muskau und in Branitz ließ er riesige Mengen Mutterboden anfahren, da der vorhandene sandige Boden für die geplante Bepflanzung ungeeignet war. Im Gegensatz zu Gartenanlagen in England beschloss Pückler den freien Zugang für seine Landschaftsgärten.

Herman Fürst von Pückler-Muskau lebte von 1785 bis 1871. Er war Schriftsteller und ist viel gereist. Heute sieht man ihn als einen genialen Garten-Künstler. Er hat Landschafts-Parks in vielen Städten geplant und angelegt, zu den bekanntesten gehören: Bad Muskau, Babelsberg und Branitz.

Ausstellungs-Datum: Bundeskunsthalle Bonn, 13. Mai 2016 bis 18. September 2016

Impressionen vom Dach der Bundskunsthalle, Bonn

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