Winterlinde – Baum des Jahres 2016

Die Winterlinde bevorzugt das Berg- und Hügelland. In Deutschland ist sie im Harz, der Rhön und dem Erzgebirge zu finden, aber auch in den Auenwäldern an Rhein, Elbe, Saale und Oder ist sie zu Hause. Eine der stärksten Exemplare mit einem Stammumfang von neun Metern steht im mittelsächsischen Rochlitz. Zum Baum des Jahres ist die Winterlinde nach Aussagen von Stiftungspräsident Sivius Wodarz gekürt worden, um sie als Baum mit den vielfältigsten Verwendungsmöglichkeiten, der höchsten Wertschätzung und der größten Bedeutung in der Mythologie zu würdigen. Die Namen von über 850 Orten in Deutschland haben ihren Ursprung in der Linde.
Im Vergleich zur Sommerlinde mit einer Höhe von über 40 Metern erscheint die Winterlinde mit einer Höhe von nur 15 bis 25 Metern fast zierlich. Ein weiterer Unterschied liegt in der Blattform, klein und rund bei der Winterlinde, dagegen herzförmig und bis zu 12 cm lang bei der Sommerlinde. Wer seinen Garten gerne unter einer Linde genießen möchte, für den empfehlen Landschaftsgärtner die Kugellinde, die je nach Sorte nur 8 bis 15 Meter groß wird.

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